Kalender

Hier im Kalender findet ihr Veranstaltungen als Reiseziele, zum Fotografieren und Termine für Messen, Ausstellungen oder andere Veranstaltungen. Die Einträge sollen als Inspirationen zum Reisen und Fotografieren anregen.

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Okt
19
Do
2017
Serienreif @ Firma Vollack (Feng Shui Tagungszentrum) Eisenach
Okt 19 2017 – Aug 20 2018 ganztägig

Serienreif

Zum zweiten Mal stellt der Erfurter Fotoclub Blickwinkel in den Geschäftsräumen bei Vollack im Feng Shui Tagungszentrum in Eisenach aus. Bis zum 30. August 2018 haben Sie die Möglichkeit, Beispiele aus der Arbeit unserer Clubmitglieder zu sehen.

Apr
27
Fr
2018
DIE 68ER – Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete @ Museum in der Kulturbrauerei Berlin
Apr 27 um 17:59 – Okt 7 um 18:59

DIE 68ER - Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete

DIE 68ER
Fotografien von Ludwig Binder und Jim Rakete

Schah-Besuch, Vietnamkongress, Osterunruhen: Der Fotojournalist Ludwig Binder erfasst mitten im Tagesgeschehen eindrucksvoll die Studentenrevolte 1967/68 in West-Berlin. Unter seinen Aufnahmen sind bedrückende Bilder wie die Schuhe von Rudi Dutschke kurz nach dem lebensgefährlichen Attentat oder Pflastersteine nach einer Straßenschlacht zwischen Demonstranten und Polizei.

50 Jahre später setzt der Fotograf Jim Rakete prominente Akteure der Bewegung ins Bild. In Schwarz-Weiß-Porträts hält er Persönlichkeiten aus der Zeit der Studentenrevolte fest, darunter Gretchen Dutschke, Rainer Langhans, Uschi Obermaier, Otto Schily und viele mehr.

Wir zeigen die Aufnahmen beider Künstler in unserer Foto-Ausstellung im Museum in der Kulturbrauerei.

Ludwig Binder, geboren 1928 in Belgrad, fotografiert bereits mit zehn Jahren und experimentiert mit der Entwicklung von Fotos. 1948 beginnt er ein Jurastudium an der FU Berlin, nachdem er an Universitäten in der Sowjetischen Besatzungszone als Pfarrerssohn nicht studieren darf. Schon früh arbeitet der autodidaktisch geschulte Fotograf für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Ab 1961 betreibt Binder ein eigenes Fotostudio in West-Berlin. Als Bildjournalist widmet er sich politischen und kulturellen Tagesereignissen. Ludwig Binder stirbt am 15. Mai 1980.

Jim Rakete, geboren 1951, ist von 1967 bis 1968 im Fotostudio von Ludwig Binder tätig und arbeitet als Fotoreporter für Tageszeitungen, Magazine und Agenturen. Von 1977 und 1986 betreibt er „Die Fabrik“ in Berlin Kreuzberg und wird hauptsächlich als Musikmanager von Nina Hagen, Nena und Spliff wahrgenommen. Seit 1987 widmet sich Rakete vollständig der Fotografie und porträtiert Persönlichkeiten aus der Musik- und Filmbranche und der Politik.

Apr
28
Sa
2018
SIBYLLE 1956-1995 | Zeitschrift für Mode und Kultur @ Schloss Pillnitz, Kunstgewerbemuseum, Wasserpalais
Apr 28 – Nov 4 ganztägig

SIBYLLE 1956-1995 | Zeitschrift für Mode und Kultur

Was heute die Frauenzeitschrift Brigitte, das war in der DDR die SIBYLLE – Zeitschrift für Mode und Kultur. Mit nur rund 200.000 Exemplaren pro Ausgabe – es gab ab 1956 sechs pro Jahr – war die Zeitschrift ein rares Produkt und stets in kürzester Zeit vergriffen.

Insbesondere die Fotografien bilden neben den Beiträgen über Kunst, Architektur und Gesundheit ein entscheidendes Element ihrer Wirkung. Die engagierten Fotografen beherrschten nicht nur ihr Handwerk, sie legten an ihre Arbeit auch explizit künstlerische Maßstäbe an und verliehen der »Ost-Vogue« einen kosmopolitischen Charme.

Die Ausstellung im Kunstgewerbemuseum stellt die zentralen Fotografen der Zeitschrift, darunter Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Ute Mahler, Sven Marquardt und Elisabeth Meinke vor. Ein chronologischer Abriss der SIBYLLE-Ausgaben anhand von Originalen und Reproduktionen einzelner Hefte, von der ersten Ausgabe 1956 bis zu Exemplaren aus den frühen 1990er Jahren ist ebenso Bestandteil der Präsentation im Kunstgewerbemuseum wie einige in der DDR produzierte Kleidungsstücke, Schmuck und Modeentwürfe.

Mai
24
Do
2018
EXTREME. ENVIRONMENTS @ Fotografie Forum Frankfurt
Mai 24 um 12:17 – Sep 9 um 13:17

EXTREME. ENVIRONMENTS

EXTREME. ENVIRONMENTS
Im Rahmen von RAY 2018 Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain

Klimawandel, aussterbende Tiere, Vertrauensmissbrauch in Industrie und Politik: Die Folgen menschlicher Eingriffe in Umwelt und Natur sind drastisch.

Im Rahmen der Fototriennale RAY 2018 und deren Leitthema EXTREME zeigt das Fotografie Forum Frankfurt in der Gruppenausstellung »EXTREME. ENVIRONMENTS« zeitgenössische Fotokünstlerinnen und -künstler, die sich mit dem Bewusstsein und der Wahrnehmung des ökologischen Wandels auseinandersetzen. Zu sehen sind Arbeiten von Mathieu Asselin (*1973 FR /US), Lois Hechenblaikner (*1958 AT), Paula Luttringer (*1955 AR/FR), Pradip Malde (*1957 TZ/US), Gideon Mendel (*1959 ZA/GB), Ami Vitale (*1971 US) sowie des Künstler-Duos Krista Caballero (*1976 US) und Frank Ekeberg (*1970 NO/US).

Fast ein halbes Jahrhundert nach der von William Jenkins kuratierten Ausstellung »New Topographics: The Man-Altered Landscape« in Rochester, New York, beschäftigen sich die Fotografinnen und Fotografen in der FFF-Ausstellung mit offensichtlichen und mit verborgenen Aspekten menschlicher Eingriffe in Landschaft und Natur. Die gemeinsame Botschaft: Die Zeichen stehen auf Alarm.
In seinem Langzeitprojekt »Drowning World« hat der in Südafrika geborene Fotograf Gideon Mendel Menschen in aller Welt porträtiert, deren Heimat durch massive Überschwemmungen zerstört wurde. Der Österreicher Lois Hechenblaikner wirft in seinen Fotografien und Kurzfilmen »Gletscherpathologie« und »Alpine Entertainment« Blicke hinter die Kulissen des Wintersporttourismus und zeigt dessen Einfluss auf die Umwelt.

Drei der insgesamt sieben unterschiedlichen künstlerischen Ansätze befassen sich mit den Folgen von Eingriffen in die Natur durch Politik und Wirtschaft, die mittlerweile epische Ausmaße angenommen haben: Mathieu Asselins preisgekröntes Buch und Installationsprojekt über das multinationale Biotechnologie-Unternehmen Monsanto, Pradip Maldes »The Third Heaven«, eine Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Bewohner von Haiti, und Paula Luttringers »Entrevero«, eine Serie von expressiven Doppelbelichtungen einer vergessenen und von der Regierung vertuschten Katastrophe in Argentinien, die durch Luttringers Arbeit wieder sichtbar wird.

Jun
9
Sa
2018
Künstler Komplex: Fotografische Porträts von Frida Kahlo bis Pablo Picasso @ Museum für Fotografie Berlin
Jun 9 – Okt 7 ganztägig

Künstler Komplex: Fotografische Porträts von Frida Kahlo bis Pablo PicassoIm Fokus steht dabei der Künstler, der in der Ausstellung als ein Komlex, ein Gebilde aus bestimmten Vorstellungen und Motiven, verstanden wird. Aus mehreren zusammengefügten Ebenen entsteht eine bildliche Erscheinung. Die Porträts aus dem 20. Jahrhundert stellen diesen «Künstlerkomplex» auf vielfältige Weise dar. Zu sehen sind unter anderen bekannte Künstler wie Frida Kahlo und Pablo Picasso, die von Fotografen wie Brassaï und Robert Doisneau aufgenommen wurden.

Jul
7
Sa
2018
Das Polaroid Projekt @ c/o Berlin
Jul 7 – Sep 23 ganztägig

täglich von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Das Polaroid Projekt im c/o BerlinGeschichte eines Mediums
„Shake it, Shake it, Shake it like a Polariod picture..” heißt es im berühmten Hit des US-amerikanischen Hip-Hop-Duos Outcast von 2003. Sie brachten das charakteristische Hin-und Her-Wedeln von Fotos auf die Tanzfläche und popularisierten das Polaroid zu einer Zeit wieder als es längst von der Bildfläche verschwunden ist.

Ein Summen, ein Klicken – wenige Sekunden später, ohne Dunkelkammer und Negativentwicklung entsteht auf scheinbar magischen Weise das Sofortbild mit dem bekannten weißen Rahmen. Das Polaroid-Bild ist Unikat und Original in einem – es steht symbolhaft für den einzigartigen Moment. Es ist der Charme des Ungekünstelten, des nicht reproduzierbaren Augenblicks und die Geschwindigkeit des Polaroids, die von Amateuren und Profis gleichermaßen geliebt und genutzt wird. Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler – von Anselm Adams bis Andy Warhol haben mit dem Medium Sofortbild die Ästhetik einer ganzen Ära geprägt. Als der Physiker Edwin Herbert Land in Boston die Marke „Polaroid“ vor mehr als 70 Jahren gründete, gab es seinerzeit kein Bild der Welt, was schneller in der Hand, auf dem Tisch oder im Fotoalbum war. Die Marke ist längst zum universellen Mythos geworden. Sie ist Kult, Foto- und Kulturgeschichte. Nach ihrem Niedergang 2009 wurde sie als „The Impossible Project“ wiederbelebt und erfährt gerade trotz Digitalisierung ein Comeback. Die Sehnsucht nach dem besonderen Moment, dem Haptischen des Bildes als Objekt verbunden mit einer gewissen Nostalgie in Zeiten der Digitalisierung und Flut an Bildern – das alles macht die Sofortbildfotografie wieder reizvoll.

C/O Berlin zeigt mit der Ausstellung Das Polaroid Projekt . Geschichte eines Mediums die einmalige Zusammenfassung aller weltweiten Polaroidbstände in den USA und Europa mit Werken von Nobuyoshi Araki, Sibylle Bergemann, Chuck Close, Guy Bourdin, Ellen Carey, Barbara Crane, David Hockney, Robert Mapplethorpe, Robert Rauschenberg, Erwin Wurm u.v.a. und stellt zusammen mit Kameramodellen, Konzepten und Prototypen jener innovativen Fototechnik das Phänomen Polaroid in seiner ganzen Vielfalt dar. Zur Ausstellung ist der Katalog Das Polaroid Projekt . Die Eroberung durch die Kunst im Hirmer Verlag in München erschienen.

Jul
15
So
2018
In einem anderen Land – Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland @ Stadtverwaltung Erfurt, Kunsthalle Erfurt
Jul 15 um 10:21 – Sep 30 um 11:21

In einem anderen Land

 

Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland

An der Hausfassade in der Berliner Brunnenstraße Nr. 10 ist in großen Lettern zu lesen: „Dieses Haus stand früher in einem anderen Land“. „Menschlicher Wille kann alles versetzen“ steht in etwas kleinerer Schrift darüber. Die Sätze spielen zutreffend und hintergründig auf den wichtigsten Umbruch in der jüngeren deutschen Geschichte an: die friedliche Abschaffung der DDR durch ihren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990. Für zahlreiche Menschen bedeutete der Umbruch die Ankunft in einem komplett neuen Leben.

Wie haben Künstlerinnen und Künstler diese Transformationsprozesse durchlaufen? Dieser Frage gingen Gabriele Muschter und Uwe Warnke nach, als sie mit zahlreichen Kultur- und Kunstakteuren Interviews führten und diese filmisch dokumentierten. Die Antworten sind vielfältig. Sie werden nicht nur sprachlich formuliert, sondern zeigen sich auch in Biografien und Werken. Neben dem Systemwechsel haben schließlich auch die sich in hoher Geschwindigkeit entwickelnden Technologien Auswirkungen auf die künstlerische Arbeit von Fotografinnen und Fotografen.

Am Beispiel von dreizehn Positionen aus Deutschland von 1976 bis heute verdeutlichen die Kuratoren Gabriele Muschter und Uwe Warnke Veränderungen im jeweiligen Werk – politische, persönliche, kulturelle und technologische. Dafür präsentieren sie ältere und neuere Werke von Tina Bara, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Caroline Dlugos, Else Gabriel, Frank Herrmann, Franz John, Barbara Klemm, Matthias Leupold, Manfred Paul, Maria Sewcz, Rudolf Schäfer und Erasmus Schröter.

Die Ausstellung wird am 14. Juli um 19 Uhr eröffnet.

 

Jul
20
Fr
2018
“Elena Kaufmann. Ein Jahr mit dem Stern“ @ Kunsthalle Erfurt
Jul 20 – Sep 30 ganztägig

Elena Kaufmann

Seit 2012 lebt und arbeitet die in St. Petersburg aufgewachsene Fotografin Elena Kaufmann in Erfurt. Hier hat sie über einen längeren Zeitraum Menschen der jüdischen Gemeinde mit der Kamera begleitet, um sie zu porträtieren und Momente zwischen Heiligkeit und Alltäglichem einzufangen. Neben stimmungsvollen Situationsaufnahmen, deren menschliche Wärme und Nähe oftmals zeitlos wirkt, wandte sie sich den Menschen auch im Porträt zu und überzeugt gleichfalls hier mit ihrer feinsinnigen Beobachtungsgabe.

Entstanden aus einer gemeinsamen Idee, fördern die Achava-Festspiele Thüringen eine Ausstellung und ein Buch, um das Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Grußworte anlässlich der Eröffnung sprechen Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen; Kathrin Hoyer, Beigeordnete Umwelt, Kultur, Sport; Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender Jüdische Landesgemeinde Thüringen und Martin Kranz, Intendant Achava-Festspiele Thüringen.
Die Laudatio hält Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen Erfurt.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wird das Kunstbuch zur Ausstellung vorgestellt und findet eine Lesung mit Ryo Takeda statt.

Die Fotoausstellung ist bis zum 30. September zu sehen.

Aug
17
Fr
2018
Street Food Festival Eisenach 2018 @ Eisenach Festplatz Spicke
Aug 17 – Aug 19 ganztägig
Sep
21
Fr
2018
Almabtrieb in Tannheim @ Tannheim, Festzelt
Sep 21 um 11:00 – 18:00

Die Landjugend Tannheim lädt zum Fest zum Almabtrieb in Tannheim ein. Er zählt zu den prächtigsten in der ganzen Region. Das Programm:

11.00 Uhr: Livemusik mit „Peter Schröppel und seine Original Schwabenländer Musikanten“ im Festzelt
12.30 Uhr: Rückkehr der geschmückten Tiere von den Almen
17.00 Uhr: Livemusik mit den „Alpenyetis“
20.00 Uhr: Ehrung der Älpler mit Schellenübergabe im Festzelt

Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

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