Loupedeck – ausführlicher Test

Das Board Loupedeck kommt mit vielen Vorschusslorbeeren. Nun muss es sich beweisen.

Unboxing

Loupedeck unboxingAuspacken und Anschließen sind einfach. Die Software kann von der Internetseite herunter geladen werden.

Das Loupedeck funktioniert sofort. Diese Software ist ein PlugIn für Lightroom. Man kann die Software über den Zusatzmodulmanager ein- und ausschalten. Über das obere Menü läßt sich die Konfigurationsseite ebenfalls öffnen.

Workflow

Das Loupedeck hat eine angenehme Größe. Auch die Tasten haben die richtige Dimension. Allerdings sind sie zum Teil etwas wackelig. So z.B. die großen viereckigen Tasten rechts unten um sich in der Bildübersicht zu bewegen. Fast alle Tasten sind fest belegt. Es gibt allerdings auch eine Taste und zwei Regler mit individueller Belegungsmöglichkeit. Dies ist aus meiner Sicht jedoch zu wenig. Zu meinem Workflow gehören zum Beispiel immer die Funktionen Vignette und Rauschreduzierung. Beides läßt sich jedoch nicht gleichzeitig auf dem Board nutzen. Leider kann ich nur eine davon auf den individuellen Drehregler legen.

Auch die Dehaze-Funktion läßt sich nur auf den individualisierbaren Drehregler legen. Platz wäre auf dem Board noch gewesen. Die Regler liegen relativ weit auseinander. Schade!

Loupedeck unboxingDie Drehregler arbeiten sehr fein. Will man stärkere Veränderungen an einem Bild vornehmen muss man schon etwas kurbeln. Zum Zurück-Setzen braucht man einfach nur den Drehregler für diese Funktion kurz drücken. Der Wert stellt sich auf den Ausgangswert zurück.

Zum Arbeitsgang Vorsortieren ist das Board jedoch gut geeignet. Dies wäre aber auch mit den Tasten auf der normalen Tastatur möglich.

Softwarevoraussetzungen

Die Anleitung zum Board gibt es nur online. Achtung! Es wird jedoch Lightroom erst ab der Version 6.0 unterstützt! Windows wird ab Version 7 und MacOS ab Version 10.10 unterstützt.

Was mich wirklich stört ist der Preis für das Board. Sicherlich gibt es nichts vergleichbares aber diesen Preis halte ich für zu hoch.

Insgesamt ein nicht ganz vollkommenes Board. Aber es kommt auf den persönlichen Arbeitsstiel an, ob das Loupedeck (Affiliate-Link) diesen unterstützt. Durch  zukünftige Veränderungen in der Software könnte man eine  bessere Individualisierung des Loupedeck erreichen. Es spart mit Sicherheit enorm Arbeitszeit. Damit könnte man den Preis von 369,00 Euro rechtfertigen. Inzwischen gibt es Anbieter, bei denen das Loupedeck für unter 300,00 Euro zu haben ist.

Wie ist eure Erfahrung mit dem Loupedeck? Oder habt ihr vor es zu kaufen?

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