Kreta – das Amari Becken und die Imbros Schlucht

Über das Töpferdorf Margarites und das Kloster Arkadi erreichen wir den Rand des Amari Beckens ein geschütztes Tal in den Bergen Kretas. Uns beeindrucken die Berge auf Kreta.

Amari Becken

Passstraßen würden wir das nennen, wie es hier durch die Berge geht, zwischen den Bergrücken des Kedros (fast 1800 Meter hoch) und des Berges Psiloritis.Tief im Tal liegt das Amari Becken in einer geschützten Lage.

IMG_2408Man kann eine Rundfahrt hoch oben durch die Dörfer über dem Tal machen oder sich eine der engen Straßen ins Tal quälen und den sehr einfachen Dörfern des Tales einen Besuch abstatten. Die ersten Siedlungen der Minoer im Tal waren Apodoulou, Monastiraki und Thronos. Diese Dörfer bestehen bis heute.

Auch einen Campingplatz (www.wildnature.gr) gibt es im Tal, allerdings ist dieser immer noch auf ca. 650 Meter Höhe. Die Zufahrt erreicht man in der Nähe von Meronas.

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Wer die Schlucht von der südlichen Küste aus erschlossen hat kann von hier zusätzlich einen Abstecher zum Kloster Arkadi oder zum Kloster Asomatos in der gleichnamigen Schlucht machen.

Wir fahren weiter nach Süden an der Gartenstadt Spili vorbei und weiter in Richtung zum Küstenbadeort Plakias. Dabei passieren wir die Kourtaliotiko-Schlucht vor deren Einfahrt vor starken Winden gewarnt wird. Wir wundern uns. Doch in der Schlucht wissen wir warum. Die über das Ida Gebirge wehenden Winde kanalisieren sich hier und in der Schlucht herrschen gewaltige Sturmböen. Eigenartige Geräusche hören wir aus dem Auto und dann merke ich es beim Fahren. Wir steigen aus. Auf dem Parkplatz müssen wir bei einigen Böen einen Ausfallschritt machen um nicht umgeweht zu werden.

Preveli

IMG_8401Wir machen noch einen Abstecher zur Kirche und dem Kloster Preveli. Dies ist allerdings Mittags geschlossen. Kurz vor dem Kloster liegt an der Straße ein großer Parkplatz um zum Strand von Preveli zu wandern oder besser hinabzusteigen. Dies haben wir uns erspart. Es soll allerdings ein wunderbarer Strand sein und von dort kann man die Kourtaliotiko-Schlucht hineinwandern soweit wie man kommt, je nachdem wie viel Wasser sie führt.

Plakias

Der Badeort Plakias ist touristisch erschlossen und hat einen 1,5 Kilometer langen und ca. 25 m breiten Sandstrand vor der gewaltigen Kulisse der steil aufragenden Berge direkt hinter dem Ort. Allerdings ist er schon etwas abgeschieden und unser weiterer Weg hinauf zum Ort Sellia ist etwas abenteuerlich. Eine sehr enge Straße führt uns mehrere hundert Meter steil bergauf und wir sehen Plakias von oben.

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Die Weiterfahrt zum Ort Komitades und zur Imbros Schlucht ist unspektakulär und eher langweilig. Man kommt auch nur langsam voran. Die Straßen zwischen den Dörfern sind zwar inzwischen zumeist gut ausgebaut. Durch die Dörfer ist aber meist Schritttempo angesagt, da es sehr eng ist und sich das Leben eben auf dieser einen Straße abspielt.

Imbros Schlucht

Die Bergdörfer Imbros und Halara auf rund 700 Meter Höhe wirken wie ein Pass in den Alpen und erinnern uns an den Brenner-Pass, nur ist hier nicht so viel Verkehr. Von Imbros geht eine Wandertour durch die Imbros Schlucht zurück zur Küste nach Komitades. Im Dorf Komitades wird überall eine Auffahrt mit dem Auto zum Einstieg in die Schlucht und freies Parken angeboten. Allerdings sitzt man dann auch schon mal auf der Ladefläche eines Geländewagens wenn es die Serpentinen den Berg hinauf geht. Die Imbros-Schlucht soll in ca. einer Stunde zu begehen sein.

Askifou-Hochebene

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Auf unser Tour haben wir beim Überqueren der Berge von Süden nach Norden die beeindruckende Askifou-Hochebene überquert.

 

 

Bildergalerie (zum Vergrößern klicken und blättern):

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