Drachenschlucht bei Eisenach

Eisenacher Südviertel

Ausgehend vom Villenviertel vorbei an der Ausflugsgaststätte Phantasie, deren Terrasse zu speziellen Terminen wieder in Betrieb ist, erreicht man die Drachenschlucht in Eisenach durch das Mariental. Sie ist nach Maria Pawlovna benannt. Ein sechseinhalb Meter großes vergoldetes M schmückt daher einen Felsen im mittleren Mariental.

Vorbei an einigen Parkplätzen mit Pendelverkehr zur Wartburg gelangt man, immer entlang des Marienbaches, tiefer in das Tal zum Ausflugsziel Drachenschlucht. Man erreicht den Königstein, benannt nach Gottlob König dem Oberforstrat aus Eisenach. Ihm ist hier eine Tafel am Königstein gewidmet.

Königstein

Vor dem Königstein teilt sich der Weg. Links geht es in die ebenfalls sehenswerte Landgrafenschlucht. Sie hat nicht so felsige Engstellen, ist aber ebenso interessant zu erwandern. Auch in der Landgrafenschlucht geht es teilweise über hölzerne Steege. Beide Schluchten sind nicht für Kinderwagen oder Fahrräder geeignet. Drachenschlaucht-7045Vom Königstein Rechts über die Straße geht es zur Drachenschlucht.

Drachenschlucht

Direkt am Eingang steht ein Holzportal. Erst ist die Schlucht noch weitergehen ein Tal , dann verengen sich die Felswände. An der schmalsten Stelle wird es nur noch ca. 70 cm breit. Drachenschlaucht-7021Fast zehn Meter tief hat sich der Marienbach in das Rotliegende gegraben. Am Beginn der ca. 200 Meter langen engsten Stelle ist ein A in den Fels gehauen. Über einen Holzsteeg geht es in die Schlucht. Der Marienbach rauscht unter dem hölzernen Steeg. Seit einiger Zeit sind große Teile mit einem metallenen Gitterrost gebaut. Der Winter mit Eis und Schnee und die Schneeschmelze hatten immer wieder große Teile zerstört. Dadurch kam es oft zu langen Zeiten in denen die Schlucht nicht begehbar war.

Kolkungen und Auswaschungen bilden die typischen Formen in der Drachenschlucht und geben ihr damit das markante Bild an den felsigen Stellen.

Wanderweg zur Wartburg

Hat man die engsten Stellen in der Klamm passiert geht der Weg weiter bis zum Ausflugsziel „Hohen Sonne“. Von hier kann man entweder mit dem Bus wieder zurück in die Stadt fahren oder über die Sängerwiese zur Wartburg weiter wandern.

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Bildergalerie (zum Vergrößern klicken und blättern):

Link zu einem PDF-Prospekt der thueringen.info

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