Die Wartburg Teil 3: Eine Führung durch die Burg

Die großen Bauarbeiten der letzten Jahre sind weitestgehend abgeschlossen. Somit lohnt sich wieder eine Führung in der Burg. Vor der Innenbesichtigung der Wartburg solltem man jedoch den Turm besteigen und die Aussicht auf den Thüringer Wald und die Sicht bis ins nahe gelegene Hessen genießen. Die Stadt Eisenach ist jedoch besser von der Schanze vor der Zugbrücke zu überblicken.


Tipp1: An verlängerten Wochenenden oder an Feiertagen ist die Burg oft sehr voll. Wenn man den Besuch zeitlich flexibel planen kann sollte man in der Woche oder bei schlechtem Wetter die Burg mit einer Führung besuchen. Dann muss man für eine Führung nicht lange warten.


Eine Führung der Innenräume der Warburg beginnt an der Zisterne in der Nähe des Ritterbad im hinteren Burghof. Dann geht es Etage für Etage durch die Räume nach oben.

Zuerst sind die Räume noch eher düster und dunkel, jedoch weiter oben werden sie immer heller und mit prunkvollerer Ausstattung. Ein besonderes Highlight ist die Elisabeth-Kemenate mit den Mosaikwänden.

Wartburg-61

Es sieht beeindruckend aus, ist aber natürlich nicht aus der Bauzeit der Wartburg.

Die Sage vom Bau der Wartburg kann man hier nachlesen.

Am Ende der Führung steht der Saal des Pallas. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt . Ein Konzert in diesem Saal zu erleben ist wirklich etwas besonderes. Aber auch die Eisenacher Abiturienten erhalten hier jedes Jahr ihre Abiturzeugnisse.

Man kann hier die Besichtigung abbrechen und wieder in den zweiten Burghof hinausgehen.

Wer möchte kann nun die Ausstellungen der Burg und die am Ende dieser Ausstellungsräume gelegene Lutherstube besichtigen. Hier soll Martin Luther das neue Testament der Bibel übersetzt haben.

Verläßt man hier die Gebäude findet man sich im ersten Burghof wieder.

Hier geht es zu Teil eins der Serien Wartburg ebenso zu Teil zwei!

(Fotoerlaubnis der Wartburg vom 20.7.2013)

 

Mehr über die Wartburg:

Günter Schuchardt – Welterbe Wartburg (Amazon-Link)

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