Bismarkturm in Burg im Spreewald

Auf einer Anhöhe, die Spreewälder sprechen auch von einem Berg, dem Schlossberg, steht am nördlichen Ortsausgang von Burg ein Bismarkturm. Die Anhöhe ist übrigens 8 Meter hoch.

Es gibt noch 146 Bismarktürme in Deutschland. Dieser hier in Burg hat jedoch einige Besonderheiten.

1,5 Millionen Steine

Der Burger Spreewaldverein regte den Bau im Jahr 1910 an. Es wurde Geld bei den Bürgern von Burg, Cottbus und Umgebung dafür gesammelt. Sein Bau begann, verzögert durch den Kriegsausbruch 1914, erst im Frühjahr 1915. Der Turm wurde im Jahr 1917 fertiggestellt und kostete damals rund 70.000 Mark. Er wurde aus 1,5 Millionen roten Klinkern der Calauer Ottilienhütte errichtet und erreicht eine Höhe von 27 Metern. Es gibt zwei Aussichtsplattformen in 5 m und in 21 m Höhe. Ganz oben ist umlaufend eine Feuerschale eingebaut, die man über eine Stahlwendeltreppe erreichen kann. Eine fantastische Aussicht über den ganzen Spreewald belohnt den Aufstieg bis hierher. Bei gutem Wetter kann von hier aus sogar die Kuppel des „Tropical Islands“ in der ehemaligen Cargolifter-Werfthalle sehen. Im Turm wird die Geschichte und der Bau des Bismarkturmes auf Tafeln mit Fotos erläutert.

Arznei- und Gewürzpflanzengarten Burg

Der Burger Arznei- und Gewürzpflanzengarten ist wirklich sehenswert. Liebevoll werden hier die Pflanzen auf Schildern erklärt. Es gibt Führungen durch den Garten und vor dem Garten wurden an einem Stand Sämereien verkauft. Neben dem Garten stand ein Haus mit einem Schild „Spreewälder Kräuter Manufaktur“. Leider konnten wir es nicht besichtigen, da dort gerade ein Kochkurs statt fand. Hinter dem Haus stand ein eigener Bienenwagen.

Gurkenradweg

Der Gurkenradweg führt 260 km durch das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald und verläuft in der Nähe des Turmes vorbei. Es gibt noch andere gut ausgeschilderte Radwege durch den Spreewald. Durch die nicht vorhandenen Steigungen sind die Radwege bestens auch für Familien oder antrainierte Radfahrer geeignet.

Veranstaltungen

Am Bismarkturm finden zu Pfingsten die Spreewälder Sagennachtund über das Jahr viele weitere Veranstaltungen statt.

Leutascher Ghost Cliff

In the northernmost part of the Austrian Leutasch Valley, the entrance to the Leutaschklamm and the Klammgeistweg begins. There is a parking lot with a snack bar at the entrance.

Directions to Leutascher Geisterklamm

Even the approach is a feast for the eyes. From Germany via Garmisch-Partenkirchen and further over Mittenwald one reaches the Leutasch-Klamm. From Austria and the Inn Valley the best is via Seefeld into the dreamy Leutaschtal. Here you can also undertake wonderful, short or multi-day hikes in the direction of Ehrwald. But we wanted to go to Leutascher-Geisterklamm.

stories

As early as 1880, the Klamm was partially developed. Continue reading Leutascher Ghost Cliff

Reiseblog mit Fotostrecken